Rezension: „Palast der Finsternis“

Rezension:

 

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Titel: Palast der Finsternis

Autor: Stefan Bachmann

Verlag:  Diogenes

Seiten: 396

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Klappentext: 

Kannst du auch in riskanten Situationen Ruhe bewahren?

Besitzt du besonderes Talente, von denen  niemand weiß?

 

 

Hast du den Ehrgeiz, etwas zu tun, was noch niemand vor dir gewagt hat…?

Für dieses geheimnisvolle und geheime Experiment sind die Außenseiterin Anouk und vier weitere erfolgreiche Kandidaten nach Paris gereist. Ihre Aufgabe: einen unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger vor der Französischen Revolution für seine Familie erbauen ließ. Doch hinter der Tür mit dem Schmetterlingswappen erwartet die Jugendlichen in jedem Raum eine neue Gefahr und ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.

Stefan Bachmann

Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort inzwischen den Bachelor in den Fächern Orgel und Film-Komposition absolviert). Sein von der Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis’ ›Chroniken von Narnia‹ inspiriertes Debüt, ›Die Seltsamen‹, war ein Riesenerfolg in den USA und auch in Deutschland.

 

Zusammenfassung:

Es geht um die junge Anouk, die aufgrund einer Einladung einen Abstecher nach Frankreich macht. Dabei trifft sie auf vier andere Jugendliche mit denen sie gemeinsam die nächsten Wochen verbringen wird. Mit dabei ist Lilly, ein sehr quirliges, fröhliches Mädchen. Der gesprächigen Jules. Will der Schweigsame und Hayden, der coole. Anouk ist nicht wirklich besonders angetan von der kleinen Runde. Jedoch kaum in Frankreich angekommen, ereignet sich ein merkwürdiges Ereignis nach dem anderen. Bis es hinunter in das unterirdische Gewölbe geht. Ab diesem Punkt weiß man wirklich nicht wie es hinter jeder Tür weitergehen kann. Wer Freund und er wirklich Feind ist. Alles ist ein wenig verstrickt und nicht ganz einfach.

Jedoch möchte ich an diesem Punkt nicht zu viel verraten…

Verlauf und Geschichte:

Sofort zu beginn des Buchen bekommt man es mit vielen offenen Fragen zu tun. Man startet mitten in der Handlung und erfährt punktiert einige wichtige Fakten. Sonst geht der Plot aber recht flott voran. Der Anfang ist auch der schwerste Punkt, den sobald man einmal drin ist und unter der Erde, da möchte man nur noch eines wissen. Wer wird es überleben, was wird als nächstes passieren. Dann ist es wirklich schwer das Buch wieder zur Seite zu legen.

Sonst zum Verlauf, da hat man am Ende eigentlich alle Fragen beantwortet. Ob jetzt zum Geschichtsverlauf, wie zu den Charakteren. Haydan da erfährt man am wenigsten, aber er war auch der Charakter mit dem ich am wenigstens warm wurde, warum ich es nicht besonders schlimm finde. Auch finde ich den Spannungsbogen sehr interessant. Es gab zwar einige Punkte, da hatte ich schon sehr früh erahnt wer was ist. Aber in anderen Punkten, da wer ich niemals auf die Lösung gekommen, wer am Ende nicht alles säuberlich aufgeklärt worden.

Noch an zu merken wer, dass die Geschichte in einer Welt spielt die unserer sehr ähnlich ist. Aber sich einigen Punkten unterscheidet. Es gibt Tracker, das sind so eine Art super Soldaten. Dies war mir am Anfang nicht ganz klar gewesen und hatte mich ein wenig verwirrt. Dazu so etwas wie Magie, jedoch sage ich dazu nicht mehr, dass würde sonst die ganze Spannung nehmen.

Die Charakteren:

Anouk war am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Sie ist nicht die typische Heldin, auch nicht der typische Hauptcharakter, den man schon 20 000 Mal gesehen hat. Sie hat einiges Ecken und Kanten, so das man eben eher zuerst in ihr inneres sehen muss, bevor man sie wirklich mag. Jules, Lilly, Will haben mir auch sehr gut gefallen. Mit ihnen wurde ich eigentlich sofort warm. Nur eben Haydan, war nicht wirklich mein Fall, aber das könnte auch gewollt sein.

Dazu hat man noch Auréile die ihre Geschichte erzählt was damals 1789 geschehen war. Sie war von Anfang an eher mein Fall und ich mochte es immer wenn sie wieder ihre kurzen Passagen in dem Werk hatte.

Schreibstil:

Zu Beginn musste ich mich ein wenig daran gewöhnen, da es jetzt nicht zwingend nur ein Jugendbuch ist, sondern wirklich auch auf ältere abzielt, war es eben auch anders geschrieben. Jedoch lässt das Schreiben einen sehr schön in die Geschichte eintauchen, selbst wenn der Anfang eben ein wenig überraschend kommt.

Fazit:

Ein lesenswertes Buch, besonders für Menschen die es mögen wenn man nicht immer sofort alles weiß und erraten kann. Auch ist es eine sehr unterhaltsame Geschichte, die man auch einmal gelesen hat. Nur die Welt in der es spielt hätte man vielleicht noch etwas deutlicher erklären können. Da ich selbst sehr hin und her gerissen war, ob es jetzt die Unsere war oder nicht. Besonders wegen den Trackern. Ohne die Supersoldaten hätte mir das Buch deutlich besser gefallen.

Daher 4 von 5 Sternen.

Wirklich gutes Buch, aber an einigen Stellen hätte man noch mehr daraus machen können.

★★★★☆

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Mein Name ist Scarlett Hunter, komme aus der Schweiz und bin Hobby Autorin.

Hier möchte ich einige Bilder veröffentlichen, Rezessionen zu unterschiedlichen Büchern schreiben und so meinen eigenen kleinen Blog betreiben.

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